Blüteperioden

3 wichtige Blüteperioden in Österreich


Blüteperiode 1

Frühling – die Blüteperiode der Bäume (Erle, Hasel, Birke)

Die Blüte ist stark von den Wetterverhältnissen abhängig, die Pollenbelastung ist prinzipiell bei warmem Schönwetter stärker. Hasel und Erle blühen eher früher. Die stärksten Belastungen sind jedoch von Mitte März bis Mitte April durch Birkenpollen verursacht. BaumpollenallergikerInnen leiden oft zusätzlich unter Nahrungsmittelallergien gegen botanisch verwandte pflanzliche Nahrungsmittel, z. B. Haselnüsse, Äpfel.

 

Blüteperiode 2

Frühsommer (Mai – Juni) – Blüteperiode der Gräser (Ruchgras, Knäuelgras, Wiesenrispengras, Honiggras) und Getreide (Gerste, Hafer und vor allem Roggen)

Die Allergie gegen Gräser ist die häufigste Pollenallergie. Da die Gräser botanisch mit den Getreiden verwandt sind, reagieren diese AllergikerInnen auch auf diverse Getreidepollen. Das bedeutet allerdings nicht, dass eine Allergie gegen Getreideprodukte (z. B. Brot) besteht. Die Pollenbelastung ist bei Schönwetter stärker.

 

Blüteperiode 3

Spätsommer/Herbst (Juli – September) – Blüteperiode der Kräuter (Beifuß, Spitzwegerich)

In Österreich dominiert die Allergie gegen Beifuß und Ragweed, zwei artenverwandte Unkrautpflanzen. Auch an die Beifußpollenallergie sind manchmal Nahrungsmittelallergien gekoppelt, und zwar gegen Sellerie und Gewürze, insbesondere Kräuter. In Ostösterreich gewinnt der Einfluss von Ragweedpollen jährlich an Bedeutung.

zurück

Suche:  
Downloads:
XHTML Valid CSS Valid WAI AAA Valid